Subkultur Mode

Mode spielt in Subkulturen eine große Rolle. Gerade die bekannten Jugendkulturen sind durch ihre Kleidung zu erkennen. Sie heben sich damit ganz bewusst von allgemeinen Schönheitsvorstellungen ab. Subkultur ist ein Gegenentwurf zur normalen Gesellschaft. Subkultur Mode ist mehr als nur Kleidung.
 
Sie ist Ausdrucksmittel, Protest, Rebellion. In den 50ern waren Lederjacken und die berühmte Haartolle, eine Uniform der Rock´n Roll Kids. Es gab aber in der 50ern auch eine andere Subkultur, die Beatniks. Man konnte sie an Jeans, Hemden und schwarzen Rollkragenpullovern erkennen, die Frauen trugen ebenfalls Jeans, Kajal-umrandete Augen und lange, offene Haare, statt braver Hochsteckfrisuren. diese Bewegung stand wirklich für eine Abkehr von der normalen, amerikanischen Gesellschaft: Man sprach eine eigene Sprache, die stark von dem Slang der Schwarzen beeinflusst wurde, hörte Bebop Jazz, kreierte eine neue Literatur, ihre bekanntesen Vertreter sind Jack Kerouac und Allen Ginsberg.
 
Die Beatniks gelten als Vorläufer der Hippies, doch sie waren weniger naiv und idealistisch, eher intellektuell und cool, nonkonformistisch und erfahrungshungrig. Das alles spiegelt auch die Subkultur Mode wider. Die Hippies trugen eine Mischung aus Indianer, Zigeuner und Flohmarktlook-Hauptsache lässig, wild, verrückt. Doch auch eine gewisse Naivität spiegelte sich wieder in den bunten Kleidern und der Slogan back to Nature, brachte Frauen dazu, in Batikröcken und sackartigen Gewändern herumzulaufen. Glamrock bildete die Antithese: Man wollte sich wieder zurechtmachen, dick auftragen, das Motto hieß: Makeup, Glitter und Plateauschuhe. die Punks kamen danach und sie wollten mit ihren Outfits ebenfalls schocken. gegen Arbeits-und Perspektivlosigkeit, rebelliert es sich am besten bunt und schrill.